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Motorrad-High-Tech aus Immenstadt
Für eingefleischte Fans des deutschen
Motorradbaus wäre es die Offenbarung: Ein Motorrad aus heimischer
Fertigung, gespickt mit feinsinnig ausgetüftelten Details, die zur
Lösung bekannter Probleme völlig neue Wege gehen, perfekt funktionieren
und der internationalen Konkurrenz ein harte Nuss zu knacken geben. So
wie die Imme damals, 1947 in Immenstadt im Oberallgäu von Norbert
Riedel entwickelt, bis 1951 produziert und 12 000 mal verkauft. Sensationell
ihre Einarmschwinge mit Zentralfederbein, das einseitig aufghängte
Vorderrad, die Innenbandbremse und natürlich die 4,5 PS, die
der Zweitakter bei 5800/min ablieferte. An die 500 Immen sollen noch existieren,
und wer eines dieser technischen Wunderwerke in Aktion sehen möchte,
sollte sich den Imme-Tag als Pflichttermin notieren. Anfang Oktober findet
er üblicherweise statt, zuletzt waren rund 200 lebende Immen vor
Ort. Sylvia Lischer und Gerhard Eisenschink haben das Treiben der Bienen
beibachtet.
PDF-Download: 100 Jahre MOTORRAD, Heft 22/2003
Internet-Links zum Thema:
Imme-Schwarm
e. V.
Museum Hofmühle Immenstadt
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