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Top-Test mit historischer Dimension
Ob Japan-Supersportler oder US-Cruiser-Koloss
der MOTORRAD-Top-Test und seine 1000-Punkte-Wertung kommen mit
jedem Bike klar, das hat sich in den vergangenen drei Jahren gezeigt.
Doch eine 40 Jahre alte Maschine in den Parcours zu bitten, ist das nicht
etwas verwegen? Ein bisschen abseitig? Komplett verrückt?
Die MOTORRAD-Test-Mannschaft hat sich das natürlich auch überlegt.
Aber angesichts der glänzenden Beurteilungen, die ihre Kollegen vor
fast einem halben Jahrhundert den NSU-Modellen Max, Spezialmax und Supermax
zu Teil werden ließen, schien die Gefahr nicht sonderlich groß
zu sein, die Supermax von Rolf Pössnecker beim aufaddieren der 1000-Punkte-Wertung
der Lächerlichkeit preiszugeben. Also wurde das Unternehmen gestartet.
Wie erwartet, machte der 18 PS starke Einzylinder eine gute Figur: Das
Fahrwerk erwies sich der gebotenen Motorleistung als durchaus angemessen,
und weil die Bewertungsskala der MOTORRAD-Redaktion Qualitäten wie
gediegene Verarbeitung, vollständige Ausstattung und die Präsenz
eines Lenkungsdämpfers besonders hoch gewichtet, gab es nach dem
Zusammenzählen eine kleine Überraschung. Aktuellen BMW-Modellen
oder japanischen Supersportlern kann die NSU Sportmax zwar nicht das Wasser
reichen. Aber Angebote von Harley-Davidson oder die Sachs Roadster 800
liegen durchaus in Reichweite, weiß Waldemar Schwarz in MOTORRAD
26/2003 zu berichten.
PDF-Download: 100 Jahre MOTORRAD, Heft 26/2003
Internet-Links zum Thema:
Ulli's NSU-Page
MSC Klein-Krotzenburg Motorshow 2002
Betriebsanleitung NSU Sportmax im PDF-Format
NSU-Max-Homepage von Sven Jamecsny
Sportmax-Rennfahrer Hans Baltisberger
NSU-Motorräder auf der Solitude
NSU-Ausstellung im Audi-Museum Ingolstadt
Motorcycles of the 20th Century (Buchstabe N)
Dave Hailwood fährt NSU Sportmax
David Moore, TT 1998, auf NSU Sportmax
Ferry Brouwers Classic-Racer-Sammlung
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