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Folge 1 |
Folge 2 |
Folge 3 |
Folge 4 |
Folge 5 |
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Beim ersten Motorrad vor 100 Jahren zu nicht mehr als einem Felgenschoner für die Holzräder
gedacht, gehören die Reifen heutzutage zu den tragenden Fahrwerks-Bauteilen. Mit ihrer Qualität
steht oder fällt nicht nur die Sicherheit, sondern auch der Fahrspaß. Aus diesem Grund treibt
MOTORRAD die wichtigsten durch die Testmangel.
Elegantes Surfen oder staksiges Herumkurven ohne Fluss und ohne Linie – die Reifen spielen beim
Motorradfahren mit die wichtigste Rolle. Keinem anderen Bauteil wird eine solche Multifunktion
zugemutet wie dem unscheinbar schwarzen Ring auf den Felgen. Er muss federn und dämpfen, was
Gabel und Federbein nicht schaffen, der Fahrer darf dabei aber niemals die Kontrolle über Kurvenstabilität und Lenkung verlieren.
Und der Reifen muss, genau darin liegt das Geheimnis, die genussvolle Schräglage mit klebriger Haftung
sowie einem harmonischen Abrollen in die tiefsten Tiefen der Kurvenlust ohne Hinterhältigkeiten meistern.
Ganz nebenbei sollte der Gummi bei Vollgas nicht zerbröseln und wenn möglich bis ans Ende der Welt
sein Profil behalten. Ein Job, der es in sich hat. Die meisten Motorrad-Pneus erledigen ihn dank enormen
Entwicklungsaufwands und hochwertiger Werkstoffe mit Bravour.
Wie gut oder schlecht die einzelnen Reifentypen sich im harten Vergleichstest schlagen, fährt MOTORRAD
seit Jahren in einem aufwendigen und bis ins Detail festgelegten Testprozedere im wahrsten Sinne des
Wortes heraus. Denn bei MOTORRAD haben theoretische Laborprüfungen oder oberflächliche Kurztests
nichts zu suchen. Und wer nach einem langen Versuchstag in die müden, aber zufriedenen Gesichter der
Tester blickt, weiß, dass hier mit viel Engagement, Akribie und noch mehr Leidenschaft gefahren, gedriftet
und gerutscht wird. Auch wenn das eine oder andere mal die Fuhre im Dreck liegt. Oder zumindest eine Spur
durch selbigen führt. Motto: Besser wir haben den Schlamassel als unsere Leser.
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