Superbike-WM 2014 Ducati und MV Agusta mit Werksteams

BMW ist aus der Superbike-WM ausgestiegen, doch dafür kommen in der Saison 2014 zwei italienische Hersteller mit Werksteams in die Superbike-WM zurück: Ducati und MV Agusta.

Foto: MV Agusta

Ducati will und muss sich nach den mangelnden Sporterfolgen der letzten Jahre neu aufstellen und organsiert den Einsatz jetzt wieder direkt vom Werk in Bologna aus. Das Ducati Superbike-Team startet mit der 1199 Panigale und dem walisischen Piloten Chaz Davies (vorher BMW) und dem Römer Davide Giugliano (vorher Aprilia).

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MV Agusta mit russischem Team

37 Jahre nach dem letzten Sieg – 1976 mit Giacomo Agostini in der 500er-Klasse auf dem Nürburgring – kehrt auch MV Agusta offiziell in die Königsklasse zurück; wenn auch nicht im MotoGP, sondern in der Superbike-WM.

MV-Präsident Giovanni Castiglioni schloss einen Vetrrag mit dem Motorsport-Team des Russen Alexander Yakhnich, das 2013 den Titel in der Supersport-WM holte. In dieser Klasse startet MV Agusta in der nächsten Saison mit zwei Fahrern auf der MV Agusta F3 675, in der Superbike-WM mit einem Fahrer auf der F4 RR.

Die Namen der Piloten werden erst Ende November bekannt gegeben. Ziel ist es laut Castiglioni, „in der Supersport-WM ganz vorne mitzumischen und in der Superbike-WM die F4 RR so weiterzuentwicklen, dass sie 2015 konkurrenzfähig ist.“

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