Superbike-Weltmeisterschaft Barrier bei Autounfall verletzt

Der Franzose Sylvain Barrier, in den vergangenen beiden Jahren Gesamtsieger des Superstock 1000 FIM Cup, wurde bei einem Autounfall in der Nähe von Lyon schwer verletzt. Barrier sollte dieses Jahr für das ehemalige Werksteam von BMW Italia eine S 1000 RR nach dem neuen, seriennahen Evo-Reglement in der Superbike-Weltmeisterschaft fahren.

Foto: 2snap

Der 25-jährige Barrier war nach ersten Berichten in der Nähe von Lyon mit seinem Privatwagen unterwegs, als sich der Unfall ereignete. Er wurde zunächst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nachdem er aus dem Koma erwacht war, wurde er in eine andere Klinik verlegt, wo eine Kiefer- und Gesichtsoperation geplant war. Sein Zustand sei stabil, meldeten Freunde auf Barriers Facebook-Fanpage.

Sylvain Barrier scheint dieses Jahr vom Pech verfolgt zu sein. Bei Testfahrten wenige Tage vor dem Start der diesjährigen Superbike-WM in Phillip Island/Australien war er gestürzt, hatte sich einen dreifachen Beckenbruch zugezogen und konnte deshalb an den Rennen nicht teilnehmen. Für das zweite WM-Meeting, das am Wochenende des 13. April in Aragón/Spanien stattfindet, wollte Barrier jedoch wieder startklar sein. Die Ausheilung der neuen Verletzungen könnte jedoch nach ersten Schätzungen zwei bis drei Monate dauern.

In Phillip Island war Barrier durch den zweimaligen australischen Superbike-Champion Glenn Allerton ersetzt worden, der die beiden WM-Rennen auf den Plätzen elf und 15 beendete.

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