SUPERBIKE*IDM auf dem Hockenheimring (20. bis 22. September 2013) Markus Reiterberger holt den Superbike-Titel

"Auftrag erfüllt", kann Markus Reiterberger unter seine Saisonbilanz schreiben: Nach dem Sieg im ersten Rennen auf dem Hockenheimring war ihm der Meistertitel der Superbike-Klasse nicht mehr zu nehmen.

Foto: SUPERBIKE*IDM

Der erste Lauf musste gleich zu Beginn wegen zwei Stürzen abgebrochen und neu gestartet werden. Für Reiterberger lief trotzdem alles nach Plan. Der Bayer wollte in Hockenheim unbedingt vorzeitig den Titel holen. Einfachste Konstellation: Er würde den ersten Lauf gewinnen und Damian Cudlin (RAC Racing) dürfte maximal Dritter werden. Dann hätte er den Titel in der Tasche.

Genauso passierte es auch. Cudlin versiebte den Start beim Neubeginn und kam auf den 14 Rennrunden nie über den dritten Platz hinaus, so sehr er auch kämpfte. Arie Vos (VanZon alpha Technik BMW by Herpigny) versperrte den Weg nach vorn. Damit war das Ergebnis besiegelt. Reiterberger durfte sich nach seinem dritten Saisonsieg vorzeitig zum Meister krönen lassen.

Cudlin ist Vize, wenn ihm Michael Ranseder nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht. Im ersten Rennen stand der Österreicher auf der Honda von Holzhauer Racing Promotion allerdings auf verlorenem Posten. Vom zehnten Startplatz verbesserte er sich auf den fünften Rang. Für diesen gab es aber fünf Punkte weniger als die 16 Zähler, die Cudlin als Dritter bekam.

Im zweiten Lauf unterstrich Reiterberger seine Meisterleistung mit einem weiteren unangefochtenen Sieg vor Cudlin und Jones (Yamaha Motor Deutschland by Monster Energy). Und Ranseder hatte erneut das Nachsehen. Er stürzte, nachdem er gerade den teaminternen Zweikampf mit Freddy Foray für sich entschieden hatte, auf dem weiteren Weg nach vorn.

Eine grandiose Vorstellung lieferte Mark Aitchinson, der den verletzten Matej Smrz auf der Yamaha R1 vertrat. War der WM-Superbiker im ersten Lauf noch Siebter, kam er nun schon als Vierter an.

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Das sagen die SUPERBIKE*IDM-Fahrer

Markus Reiterberger (1./1.): „So habe ich mir das gewünscht – dass ich im ersten Lauf den Titel hole und dann frei fahren kann. Jetzt können wir Party machen und feiern. In die letzte Runde bin ich mit neun Sekunden Vorsprung gegangen und war völlig relaxt. In der letzten Kurve habe ich das Gas weggenommen und bin nur noch bis ins Ziel gerollt. Aber einfach war das Rennen deshalb trotzdem nicht.“

Damian Cudlin (3./2.): In der ersten Saisonhälfte war die Führung in der Gesamtwertung fest in meiner Hand, aber um am Jahresende Meister zu werden, bedarf es auch einer Menge Glück. Der Vorsprung von Reiti in der Tabelle und auch im Rennen war jetzt schon unglaublich. Ich muss zugeben, er hat einen echt guten Job gemacht. Er hat in jedem Rennen Punkte geholt und war bei jeder Veranstaltung mindestens einmal auf dem Podium. Mir ist es jetzt ziemlich egal, ob ich Vize oder nur Dritter werde. Der Titel war mein Ziel.“

Gareth Jones (4./3.): „Ich habe heute zwei gute Rennen gehabt und sehe sogar die Chance, Michi Ranseder im Finale auf dem Lausitzring noch vom dritten Platz in der Gesamtwertung zu verdrängen. Er ist nur noch drei Punkte vor mir. Ich habe so hart am Erfolg gearbeitet und wünsche mir ehrlich, dass es klappt.“

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