125-cm³-Straßen-Weltmeisterschaft KTM feuert Stefan Bradl

Foto: 2snap
Schwerer Rückschlag für den deutschen Nachwuchs in der 125-cm³-Straßen-Weltmeisterschaft: Völlig überraschend teilte der österreichische Motorradhersteller KTM dem 16-jährigen Stefan Bradl gestern mit, dass er in der Saison 2007 nicht weiter für das KTM-Junior-Team in der 125er-WM fahren wird. Bradl, Sohn des ehemaligen deutschen 250-cm³-Vizeweltmeisters Helmut Bradl, hatte 2005 für KTM die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) in der 125er-Klasse gewonnen und daraufhin wie sein österreichischer Teamkollege Michael Ranseder einen Vertrag für die Weltmeisterschaft bekommen, der auf vier Jahre angelegt war. KTM-Sportdirektor Pit Beirer hatte seinerzeit betont, dass das von Energydrink-Hersteller Red Bull finanzierte Junior-Team eine langfristige Aktion zur Nachwuchsförderung sei. KTM-Sportdiektor Harald Bartol zu Saisonbeginn: "2006 ist für Bradl und Ranseder ein Lehrjahr, in dem sie sich in der WM zurecht finden sollen." Insbesondere der dmals erst 15-jährige Bradl sollte alle Zeit bekommen, sich in der WM zu etablieren.

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