250er: Hondas 200. Sieg Takahashi-Jubiläum

Foto: 2snap
Jorge Lorenzo war nach der siebten Pole Positon des Jahres auf dem Sachsenring siegesgewiss. Doch als seine Techniker wegen der steigenden Temperaturen des sonnigen Sommertages am Startplatz noch auf ein anderes Elektronik-Mapping und einen härteren Hinterreifen umrüsteten, ging der Schuss nach hinten los: Lorenzos Fortuna-Aprilia begann zu stempeln, statt des Siegs musste er sich mit dem dritten Platz begnügen – und war trotzdem glücklich, weil er seinem viertplatzierten WM-Rivalen Andrea Dovizioso die WM-Führung entrissen hatte.

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An der Spitze sah Alex de Angelis wie der sichere Sieger aus – bis Doviziosos Honda-Teamkollege Yuki Takahashi in der Zielkurve zur Attacke ritt und am Ende um fünf Hundertstelsekunden vor dem Aprilia-Piloten über die Linie flitzte. Damit war der 200. Honda-Sieg in der 250er-Klasse perfekt – und ein Kuriosum: Im Jahre 1961 hatte sich ebenfalls ein japanischer Fahrer namens Takahashi und ebenfalls beim Deutschland-Grand-Prix (auf dem Hockenheimring) den ersten dieser 200 Siege gesichert.

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