5. Lauf zur Int. Supermoto-DM Umbruch Ost

Foto: Veranstalter
Motorsportfans kennen den Eurospeedway Lausitz als eine Motorsportanlage, die mit ihren gigantischen Dimensionen in Deutschland, ja in ganz Europa ihresgleichen sucht. Anstatt sich auf den Asphaltbändern des riesigen Highspeed-Ovals zu verlieren, wählte die Supermoto-Zunft, wie üblich, ihren eigenen Weg: Die 1300 Meter lange Strecke wurde kurzerhand im Fahrerlager und auf einem angrenzenden Schotterplatz layoutet - welche die von erfahrenen Eurospeedway-Fans in weiser Voraussicht mitgebrachten Ferngläser wenigstens ein einziges Mal überflüssig werden ließen.

So bekam die für Supermoto-Verhältnisse magere Kulisse von etwa 2000 Zuschauern die Kämpfe um die Platzierungen wohl so hautnah wie noch nie zu sehen. Wie etwa den ungefährdeten Doppelsieg in der Prestige 450-Klasse von KTM-Werkspilot Jürgen Künzel, dessen erdrückende Dominanz die Aufmerksamkeit auf den aktuellen Kampf um die Vizemeisterschaft lenkt. Anstatt dem Suzuki-Fahrer Dirk Spaniol und KTM-Jungstar Michi Herrmann nutzte 50 Kilometer nördlich von Dresden allerdings der 25-jährige Tscheche Petr Vorlicek (Suzuki) seine Chance und besetzt mit zwei fein herausgefahrenen zweiten Plätzen den vorläufig zweiten Rang in der Tabelle.

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