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Das Finale im Kampf um die 250er-Krone war nicht so spannend wie erwartet. Honda-Star Roberto Rolfo blieb mit Gabelproblemen in der Verfolgergruppe stecken und kam enttäuscht als Siebter ins Ziel. Manuel Poggiali reichte daraufhin ein diskreter dritter Platz, um die WM unter Dach und Fach zu bringen. Nach allzu großen Risiken war es dem 20-jährigen Aprilia-Werksfahrer nach seinem peinlichen Auftritt im Warm-up am Vormittag nicht zumute: Er hatte Christian Gemmel, der wegen eines Piloten vor sich bereits das Gas zugedreht hatte, wuchtig von hinten gerammt. Gemmel erlitt Fingerverletzungen und beklagte ein völlig zerstörtes Motorrad. Dass es bis zum Rennen wieder einsatzfähig war, nutzte nicht viel: Der Idar-Obersteiner, schon im Freitagstraining gestürzt, hatte wegen seiner Schmerzen einen Ausritt und gab danach auf. Mit einem zwölften Platz im Rennen zog Dirk Heidolf in der Tabelle noch an Gemmel vorbei auf Platz 21.

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