Aus für Stefan Bradl (Archivversion) Bruchpilot Bradl

Jungtalent Stefan Bradl wurde
aus dem KTM-Juniorteam gefeuert.

Ein Unglück kommt selten allein:
Nachdem Stefan Bradl beim Malaysia-GP abgeschossen worden war und einen Schienbeinbruch erlitten hatte, kam es vier Wochen später auch noch zum Bruch mit seinem Arbeitgeber. KTM entschied sich, den Vier-Jahres-Vertrag mit dem 16-Jährigen nach nur einer Saison
zu kündigen. Schon
vorher war klar, dass
das GP-Juniorenteam unter Leitung von Dieter Stappert aufgelöst werden und nur noch ein
Junior als Nummer drei im eigentlichen Werksteam übrig bleiben würde – mit dem Schweizer Randy Krummenacher als Top-Favorit für den Job. Stefans Vater und Ex-Vizeweltmeister Helmut Bradl lieferte KTM den offiziellen Trennungsgrund quasi auf dem Silber-
tablett: Er protestierte gegen den neuen 125er-Cheftechniker Konrad Hefele. KTM konterte, man lasse sich nicht vorschreiben, wer im Team arbeiten solle und schickte den blauen Brief. Jetzt ruhen Bradls letzte Hoffnungen auf Dieter Stappert, der
versucht, seinen Teambetrieb ohne KTM weiterzuführen. fk

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