Comeback: Max Neukirchner auf Alstare-Corona-Suzuki (Archivversion)

Max Neukirchner war im Gegensatz zu acht Mitgliedern seines Fanclubs nicht in Brands Hatch. Der Heilungszustand seiner Schulter mit
drei gerissenen Bändern von einem Sturz Ende Juni in Misano hat den Auftritt ebenso verhindert wie
das zwischenzeitlich offizielle Ende seiner Zusammen-
arbeit mit dem Pedercini-Ducati-Team.
Für Gewöhnung an neues Material aber war Max fit genug. Auf dem Eurospeedway Lausitz testete er die Alstare-Corona-Extra-Suzuki-GSX-R-1000, die bisher vom inzwischen entlassenen Fabien Foret gefahren wurde. »Ich konnte zwar kaum länger als drei Runden am Stück draußen bleiben«, erklärte der Sachse, »doch ich habe festgestellt, dass die Maschine auf hervorragendem Stand ist und das Team sehr professionell arbeitet. Am meisten beeindruckt haben mich die sehr feinen Verstellmöglichkeiten des Fahrwerks.«
Neukirchner wird auf Vermittlung von Suzuki-International-Euope-General-Manager Bert Poensgen
die restlichen WM-Rennen in Assen, auf dem Eurospeedway Lausitz, in Imola und Magny Cours für
Alstare bestreiten. »Wenn er sich wie erwartet darstellt, reden wir mit ihm auch gern über 2007«, so Poensgen.
Unabhängig von diesen Tests konnte Neukirchner im tschechischen Most auch die brandneue Suter-Illien-V4-MotoGP-Maschine fahren. Die geplanten Wild-Card-Teilnahmen des Motorrads an den letzten beiden GP 2006 in Portugal und Spanien dürften wegen des Suzuki-Engagements dagegen ohne Max laufen.

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