Dakar-Ralllye: Etappe wird nicht gewertet

Foto: KTM/Peukert
Weil etliche Motorrad- wie auch Autofahrer die Nacht in der Wüste verbringen mussten und es nicht mehr geschafft haben, ins Ziel zu kommen, hat die Rallye-Leitung die heutige Wertungsprüfung zunächst von 520 auf 130 Kilometer gekürzt, dann aber komplett abgesagt.

Die letzten 200 Kilometer wurden gestern etlichen Fahrern zum Verhängnis: So schaffte es etwa Norman Kronseder erst heute Morgen um 6.55 Uhr ins Ziel zu kommen, nachdem er 14.59 Stunden unterwegs gewesen war. Der Regensburger liegt damit im Gesamtklassement auf Platz 66.

Gut 18 Stunden unterwegs war der 46-jährige Michael Griep aus Pforzheim. Aber auch er hat's wie Kronseder geschafft und ist auf Gesamtrang 83 liegend weiter im Rennen. Von der Rallyeleitung haben die Fahrer die Info bekommen, dass wegen der Härte der Etappe keine Strafzeiten für zu spätes Ankommen verhängt würden.

Die Strecke nach Tidjikja wird als Verbindungeetappe gefahren. Insgesamt haben 96 Motorradfahrer die gestrige Marathonetappe beenden können, 230 waren an Silvester in Barcelona gestartet.

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