Dakar-Rallye: Sechste Etappe Meoni siegt, Kronseder flott

Foto: Kronseder
So langsam klingen die meisten der Namen an der Spitze wieder vertraut: Fabrizio Meoni, einer der Top-Favoriten, konnte die heutige, wieder von einigen Ausfällen und Stürzen gezeichnete Etappe nach Zouerat in Mauretanien klar für sich entscheiden. Auf Platz zwei hinter dem Italiener kam der Norweger Pal Ullevaseter ins Ziel, gefolgt von Alfie Cox (Südafrika) und Cyril Despres (Frankreich).

Auch der Deutsche Norman Kronseder hat die lange, stellenweise sehr schnelle Etappe – die Spitzenfahrer waren mit 180 km/h und mehr im Gelände unterwegs – heute gut überstanden: Während sich gestern Michael Griep unter die ersten 50 des noch knapp 200 Motorräder fassenden Starterfelds schieben konnte, hat der Regensburger Kronseder (Startnummer 106) heute Boden gut gemacht und kam als 42ster mit 1.29,17 Stunden Rückstand auf Etappensieger Meoni ins Ziel. Griep hatte offenbar unterwegs etwas Probleme, der Ex-MOTORRAD-Redakteur erreichte das Ziel mit zweieinhalb Stunden Rückstand und belegte Platz 95.

Die morgige Etappe nach Tichit ist die erste Marathonetappe. Im Ziel sind lediglich die Fahrer, nicht aber die Serviceteams zu Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Fahrzeugen zugelassen. Sie stellt gleichzeitig die mit 660 Kilometern längste Wertungsprüfung der diesjährigen Rallye.

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