Dakar-Rallye: Sechste Etappe „Da hat’s einige aufgestellt“

Foto: Griep
Die erste lange Wertungsprüfung der Dakar-Rallye hat gestern bereits ihren Tribut verlangt: Steine und Stürze zwangen die ersten Fahrer zur Aufgabe des Rennens. Der Privatfahrer und ehemalige MOTORRAD-Redakteuer Michael Griep formulierte es abends aus dem Biwak am Telefon so: „Die Strecke war anspruchsvoll, sehr steinig, gespickt mit Flussbetten, da hat’s einige aufgestellt.“ Aber auch die enorme Kälte am Morgen zehrte an den Kräften. Griep: „Es war so arschkalt, ich hab auf der Verbindungsetappe sogar meine Regenkombi übergezogen.“

Der Pforzheimer kam gestern problemlos durch und als 47ster ins Ziel. „Ich bin vorsichtig gefahren, will mich nicht müde machen. Im Augenblick geht es noch um relativ wenig.“

Das könnte sich heute ändern, denn mit der heutigen sechsten Etappe erreicht die Rallye Mauretanien und damit die langen und anspruchsvollen Sandpassagen. Hier wird auch die Navigation eine größere Rolle spielen. Die Veranstalter haben angekündigt, dass sie den Fahrern dieses Jahr weniger Wegpunkte vorgeben werden. Start der Bikes war heute morgen bereits um 5.30 Uhr.

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