Dakar-Rallye Kronseder: "Hatte eine Stinkwut"

Foto: Archiv
Norman Kronseder ist wieder daheim in Bayern. Den ganzen Samstag hatte Rätselraten geherrscht, wo der deutsche KTM-Fahrer abgeblieben und warum er nicht zum Start auf die letzte Etappe nach Atar angetreten war. Des Rätsels Lösung: Er hatte nach der chaotischen Marathonetappe von Donnerstag auf Freitag auch die zweite Nacht im Freien verbringen müssen und steckte zum Startzeitpunkt am Samstag Morgen immer noch fest.

„Mein Roadbook war auf der Verbindungsetappe am Freitag ausgefallen und so bin ich bloß nach GPS gefahren. Dabei bin ich in einen Canyon geraten, der immer enger wurde. Rein zu ging’s genau mit dem Dünenverlauf, war also einigermaßen fahrbar. Aber plötzlich war Schluss und links und rechts glatte, fünf, sechs Meter hohe Wände. Da wusste ich, jetzt ist’s vorbei. Zurückfahren war wegen des Dünenverlaufs nicht möglich, also musste ich einen Notruf absetzen und mich vom Helikopter rausholen lassen.“

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