Dakar-Rallye Meoni übernimmt am Ruhetag Gesamtführung

Foto: KTM/Peuker
Nach langen Debatten mit der Veranstalterorganisation hat sich Fabrizio Meoni am gestrigen Ruhetag durchsetzen können: Seine Zeitstrafe wurde von ursprünglich zehn auf zwei Minuten reduziert. Damit hat Meoni am Ruhetag die Gesamtführung übernommen.

Hintergrund: Der Italiener hatte auf der Marathonetappe am Donnerstag den vorgeschriebenen Drei-Kilometer-Korridor verlassen. Dafür war ihm eine Zeitstrafe aufgebrummt worden. Weil er aber glaubhaft machen konnte, dass er sich verfahren hatte und nicht abkürzen wollte, was auch an seiner ohnehin durch den Schlenker verlorenen Zeit deutlich wurde, hat die Rallyeleitung die Zeitstrafe reduziert. Damit liegt Meoni in der Gesamtwertung nun auf Platz eins, vor Cyril Despres, Marc Coma und Alfie Cox.

Norman Kronseder ist laut KTM ausgeschieden, weil er sein Motorrad per Helikopter aus einem Loch hatte ziehen lassen, in das der Agrarwirt aus Regensburg gefahren war. Kronseder blieb bei der Aktion unverletzt, das Bike war aber trotz Hilfe allein mit Muskel- und Motorkraft nicht mehr anders zu bergen. Daraufhin musste Kronseder ein Notsignal absetzen und die Hilfe aus der Luft anfordern, was automatisch seinen Ausschluss aus dem Rennen bedeutete.

Die heutige Etappe umfasst 499 Kilometer und führt in einer Schleife rings um ihren Ausgangs- und Endpunkt in Atar in Mauretanien. Eurosport berichtet täglich ab 22.30 Uhr 45 Minuten lang live über die Rallye.

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