Dakar-Rallye Heute wird’s ernst

Foto: Aristo Watch/Vollmer
Nach annähernd 2000 Kilometern nicht gezeiteten Verbindungsetappen über Autobahnen und bessere Feldwege ist heute morgen die erste lange Sonderprüfung für die Motorräder gestartet. Die Spezialprüfung zwischen Agadir und Smara (West-Sahara) geht über 380 Kilometer.

„Bisher war’s bloß ein Rumgeeiere,“ meinte Michael Griep, einer von lediglich zwei deutschen Motorradfahrern, gestern Abend telefonisch aus dem Fahrerlager in Agadir. „Aber sie haben uns schon ganz schön müde gemacht, das lange Fahren war anstrengend, wir sind gestern erst spät nachts von der Fähre gekommen und morgen geht es schon um fünf Uhr früh los. Immerhin waren die letzten Tage noch eine gute Gelegenheit, das Motorrad zu checken, bevor es ernst wird. Ich habe tatsächlich noch ein Loch in einem meiner Wassertanks entdeckt und es kleben können.“

Als Privatfahrer ist Griep (Startnummer 047, auf KTM) darauf angewiesen, sich stets selbst helfen zu können: „Wenn ich nach den langen Etappen nachts noch viel schrauben muss, dann wird’s haarig. Wir haben schon jetzt ganz schön wenig Schlaf.“ Der Pforzheimer weiß aber, worauf er sich eingelassen hat. Griep startet bereits zum dritten Mal auf der Dakar-Rallye.

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