Dakar-Rallye Auch Faber raus

Foto: dppi
Ein gebrochener Rahmenvorbau auf der siebten Etappe bedeutete auch für den zweiten deutschen Motorradstarter, Guido Faber, das Aus bei der Dakar-Rallye. Der 40-Jährige aus Hofheim bei Wiesbaden hatte sich am Freitag bei einem Sturz die Front seiner KTM so stark lädiert, dass die Halterung seines Scheinwerfers abgebrochen war. Notdürftig konnte Faber, der bei dem Hinfaller am späten Nachmittag unverletzt geblieben war, zwar sein Cockpit und das Roadbook wieder einigermaßen zurecht improvisieren, aber nicht den Scheinwerfer. Bis zum Etappenziel in Atar (Mauretanien) hatte der Maschinenbauer jedoch noch 200 Dünen-Kilometer vor sich, die bei der einsetzenden Dunkelheit ohne Licht nicht zu bewerkstelligen waren. Mehrfach waren KTM-Service-Lkw an dem Gestrandeten vorbei gerauscht, angehalten um zu helfen hat jedoch keiner. So blieb Faber nichts anderes übrig, als auf den so genannten Lumpensammler-Lkw zu warten, der ihn 24 Stunden später aus der Wüste holte.

Damit ist von den deutschen Teilnehmern nur noch Patricia Watson-Miller im Rennen. Der Name sagt Ihnen nichts? Watson-Miller ist die Tochter des mehrfachen Dakar-Teilnehmers Herbert Schek aus Wangen.

Vorjahressieger und Favorit Cyril Despres (Frankreich) hatte sich bei einem Sturz die Schulter ausgekugelt, ist aber weiter im Rennen und liegt derzeit mit 26 Minuten Rückstand auf Gesamtrang drei hinter den beiden Spaniern Marc Coma und Esteve Pujol.

Fällt heute die Entscheidung? Nach dem Ruhetag in Mauretanien ist Cyril Despres zwar gestartet, war aber nicht sicher, ob er aufgrund von Schmerzen durchhalten kann.

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