Dakar-Vorschau Es gibt keine Nummer 1

Foto: KTM/Flechsig
Die 27. Auflage der Dakar-Rallye muss ohne Nummer eins auskommen: Grund dafür ist, dass diese Startnummer traditionell dem Motorrad-Vorjahressieger zusteht und demnach Joan „Nani“ Roma damit in Barcelona an den Start rollen müsste. Aber wie viele erfolgreiche Motorradfahrer (etwa seine neuen Teamkollegen Stéphane Peterhansel oder Andrea Mayer) hat auch Roma (32) ins Autolager gewechselt und fährt 2005 Mitsubishi. Da grundsätzlich die Motorräder die niedrigeren Startnummern haben und morgens auch jeweils als erste auf die Piste gelassen werden, hat sich die Organisation daher zum Verzicht auf die Nummer eins entschlossen.
Die Rallye startet am heutigen Silvestertag mit einem 20 Kilometer langen Stadt-Prolog in Romas Geburtsstadt Barcelona, bevor es an Neujahr auf die erste und mit 920 Kilometern auch längste Verbindungsetappe gen Süden geht. Insgesamt soll die 2005er-Dakar laut Veranstalter mit 8956 Kilometern Gesamtstrecke zwar ein wenig kürzer, aber was die Navigation angeht auch anspruchsvoller als in den Vorjahren werden.

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