Dakar-Vorschau Wachtposten schützt Fahrer

Als neues Sicherheitsfeature müssen alle Motorräder, wie auch Autos und Trucks, 2005 mit einem so genannten „Sentinel“ (auf Deutsch: Wachtposten) ausgerüstet sein, einer Art Überhol-Warner. Das Gerät nimmt die besonders für Motorradfahrer kaum hörbaren Hupsignale etwa eines von hinten auflaufenden Autos auf und verwandelt sie in Warnblitze aus am Lenker montierten LEDs. Damit sollen Unfälle wie vor zwei Jahren vermieden werden, als Jutta Kleinschmidt im Mitsubishi beim Überholversuch den deutschen KTM-Fahrer Norman Kronseder rammte, und Kronseder, der 2005 wieder dabei ist, nur 50 Kilometer vor dem Gesamtziel mit verletztem Knöchel ausscheiden musste. Ebenfalls durch Lichtblitze gewarnt werden sollen Fahrer, wenn sich in ihrer Nähe ein Unfall ereignet hat.
Start der offiziell Telefonica Dakar 2005 getauften Rallye ist mit einer 20 Kilometer langen Stadtetappe an Silvester in Barcelona. An Neujahr geht es von Barcelona auf die 920 Kilometer lange Verbindungsetappe durchs winterliche Spanien in Richtung Marokko. Seit einigen Jahren vergibt die Organisationsfirma ASO den Start in zahlungswillige Sponsoren-Städte. Bekannt geworden als Rallye Paris-Dakar, startet das Wüstenrennen nun zum 27 Mal.

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