Dakar-Vorschau Große Zweizylinder verboten

Foto: Jahn
Mit 230 startenden Motorrädern hat die Dakar-Rallye 2005 zum ersten Mal das Meldungslimit für Zweiräder erreicht. „Es mussten sogar noch Nennungen abgelehnt werden,“ heißt es beinahe triumphierend in einer Pressemeldung der Organisatoren. Damit stellen die Motorräder das dickste Starterfeld des Wüstenrennens, zu dem ab Silvester noch 165 Autos, 70 Trucks, sieben Quads und ein Motorrad-Gespann antreten werden. Nur aus deutscher Sicht ist das Motorrad-Feld mit bloß zwei Fahrern äußerst dünn besetzt, siehe Meldung vom 24.12.04 .

Die überwältigende Mehrheit der Bikes besteht auch 2005 aus 660er-KTMs, was der Rallye nach dem offiziellen Ausscheiden von BMW ab 2002 den unguten Ruf eines Markencups eingebracht hat. Einige wenige Fahrer setzen auf die Yamaha WR 450F 2-Trac mit unterstützendem Vorderrad-Antrieb, mit welcher der Franzose David Fretigne im Vorjahr völlig überraschend zwei Etappen gewinnen konnte. Neu im Reglement für 2005 ist das Verbot von Zweizylindern über 450 Kubikzentimeter, womit das schon vor zwei Jahren angekündigte Leistungs- und Höchstgeschwindigkeitslimit bei Motorrädern indirekt eingeführt wurde.

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