Der Rockstar (Archivversion)

Viertelliter-WM-Aspsirant Jorge Lorenzo bleibt derzeit das Glück so treu wie dem deutschen Kiefer-Team das Pech.

Passend zum 40. Geburtstag seines Managers
und Teamchefs Dani Amatriain landete Jorge
Lorenzo im Wettbewerb der 250er-Klasse seinen
siebten Saisonsieg. Vor Begeisterung parkte er seine
Fortuna-Aprilia nach dem Zielstrich am Streckenrand und begann, Luftgitarre zu spielen und in nicht vor-handene Saiten zu greifen.
Weniger glücklich war sein Teamkollege Hector Barberá. Aus der Pole Position gestartet, fiel er zunächst weit zurück, gab dann zu viel Gas und stürzte noch in der ersten Runde.
Auch das deutsche Kiefer-Aprilia-Team hatte am
Ende außer Spesen wenig vorzuweisen. Dirk Heidolf hatte sich schon an die 13. Stelle vorgekämpft, als ein
defektes Zündkabel weiterem Vorwärtsdrang ein unrühmliches Ende setzte. Teamkollege Anthony West, zunächst nicht qualifiziert, wegen des ins Wasser
gefallenen Abschlusstrainings am Ende aber doch zum Start zugelassen, riskierte bei seiner Aufholjagd zu viel und stürzte in der zweiten Runde. Immerhin klaubte der Australier sein Motorrad wieder auf, fuhr dem weit entrückten Feld hinterher – und wurde schließlich als 15. noch mit einem WM-Punkt belohnt. fk

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