Eisspeedway-WM in Inzell/D (Archivversion) Bauers Comeback

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Von den 18 Spike-Artisten, die ab 23. Februar den Eisspeedway-GP 2007 bestreiten, sprechen fünf Deutsch – und zwei von ihnen Bayerisch.
Das Eisfestival im oberbayerischen Inzell gewann der Russe Michail Bogdanov, allerdings erst nach einem Stechen gegen den punktgleichen Österreicher Franz Zorn. Das Gros der 11000 Zuschauer bejubelte jedoch die Fahrten von Lokalmatador Günther Bauer, der nach 23-monatiger Verletzungspause auf seiner Hausbahn ein WM-Comeback nach Maß gab und als Fünfter sicher in die GP-Endrunde einzog.
»Ich war am Samstag extrem aufgeregt, denn nach dieser langen Pause hatte ich keine Ahnung, wo ich stehe«, kommentierte der Vizeweltmeister von 2003.
Stefan Pletschacher und Andreas Roth hatten in Inzell keine Qualifikationschance. Genauso erging es bei der parallel zu Inzell ausgetragenen Qualifikationsrunde im russischen Saransk den deutschen Fahrern Dmitri Tschatschin (9.), Marian Kreklau (12.) und Anton Weber (14.). Der 57-jährige Schwede Per-Olof Serenius zog in Russland indes als Fünfter in der 30. Saison hintereinander in die WM-Endrunde ein.
In Östersund/S hatte eine Woche zuvor ein zweiter Bayer für eine Sensation gesorgt: Max Niedermaier junior, der 18-jährige Sohn des gleichnamigen Teamweltmeisters von 1982, fuhr auf Platz sechs und steht bei den Grand Prix in Ufa (23./24. 2.), Assen (10./11.3.) und in Berlin (17./18.3.) am Start. Ts

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