Falsches Fernduell Biaggi gegen Rossi

Foto: Midland
Manche Redewendungen sind so abgegriffen, dass man sie schon nicht mehr in den Mund nehmen möchte. Trotzdem: Hier ist sie mal wieder unschlagbar offensichtlich geworden, die bekannte Weisheit, dass es die Qualität des Lachens beträchtlich erhöht, wenn man an letzter Stelle der in Frage stehenden Ereignisse seinen persönlichen Heiterkeitsausbruch hat.

Am Dienstag schien es noch eine perfekte Steilvorlage für seinen Intimfeind Max Biaggi zu sein, als sich Valentino Rossi bereits auf der ersten Testrunde mit dem Formel-1-Ferrari ins Kiesbett drehte (siehe eigener Bericht). Wild lästerte der geschasste MotoGP-Fahrer – Biaggi hat für die nächste Saison keinen Arbeitgeber in der Königsklasse gefunden – daraufhin drauflos: "Rossi hat mir seine Hilfe wegen der stempelnden Honda in der letzten Saison angeboten? Vielleicht sollte ich ihm erst einmal erklären, wie man sich mit einem Formel-1-Renner nicht dreht. Immerhin habe ich auf der nassen Strecke von Silverstone, die mir vorher nicht bekannt war, zehn Runden ohne Dreher hingelegt. Diesmal habe ich ihn geschlagen."

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