GP in Le Mans/Frankreich Fotos: Regen-Krimi in Le Mans

Foto: 2snap
Chris Vermeulen bewies am vergangenen Rennwochenende erneut seine Stärke auf nasser Strecke. Trotz schwierigen Bedingungen zeigte der Australier keine Angst in den Kurven und gewann zum ersten Mal ein MotoGP-Rennen. Für Suzuki ist das ebenfalls der erste Sieg seit Einführung der Viertaktmotorräder. Marco Melandri fuhr auf seiner Honda als Zweiter über die Ziellinie und Casey Stoner baute seine WM-Führung mit einem dritten Platz weiter aus. Obwohl Casey Stoner den besten Start erwischte, verschaffte sich Valentino Rossi in den ersten Runden einen Vorsprung. Doch der Dottore hatte Probleme mit seinen Regenreifen und belegte am Ende hinter Alex Hofmann den sechsten Platz. Die beiden Lokalmatadoren Sylvain Guintoli und Randy de Puniet kämpften sich durchs Feld und ließen in Runde fünf sogar Valentino Rossi hinter sich. Eine französische Doppelführung gab es in der MotoGP noch nie, doch beide Franzosen waren dem immer stärker werdenden Regen nicht gewachsen und stürzten.

Zuerst Yamaha-Pilot Guintoli, der das Rennen trotzdem wieder aufnehmen konnte und auf Platz elf ins Ziel kam, wenige Runden später warf auch Randy de Puniet seine Kawasaki in den Dreck und schied endgültig aus.

Der einzige deutsche Pilot im Feld übertraf sich selbst mit einem fünften Platz: Alex Hofmann startete von Platz 17 aus und wählte den richtigen Zeitpunkt für den Motorradwechsel, was ihm bis auf Platz acht verhalf. Zudem fuhr er beeindruckende Rundenzeiten und verbannte Rossi mit einem erfolgreichen Überholmanöver drei Runden vor Schluss auf den sechsten Platz. Pole-Sitter Colin Edwards wurde zum Verlierer das Tages. Als dreifach Überrundeter erzielte Edwards einen neuen Tiefpunkt in seiner MotoGP-Karriere. Carlos Checa, Toni Elias, Shinya Nakano, Alex Barros und Weltmeister Nicky Hayden stürzten ebenfalls auf der nassen Piste.
Anzeige

Themenseiten

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote