Großer Preis von Donington/GB Foto-Show aus Donington

Regen, Regen und nochmals Regen. MotoGP-Rennen in Donington im Trockenen, dass gibt’s nicht. So war es auch in diesem Jahr. Regenrennen heißt Reifenpoker, denn nichts zählt so im Regen wie die richtige Reifenwahl. Das Quäntchen mehr Gefühl im Gasgriff kann auch nicht schaden, die vielen Stürze in allen Klassen bewiesen dies. Jemand, der sich davon überhaupt nicht beeindrucken ließ, war Casey Stoner, der das Rennen gewann. Danach sah es am Anfang gar nicht aus. Ein schlechter Start ließ ihn auf Platz zwölf zurückfallen. Von hier begann der Ducati-Pilot dann das Feld aufzurollen und fuhr bis an die Spitze. Auch der von der Poleposition gestartet Yamaha-Pilot Edwards konnte nur zusehen und wurde auf Platz zwei verwiesen.
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Dahinter kam ein großartig fahrender Vermeulen auf Suzuki, der es letztlich auch noch aufs Podium schaffte und sogar noch an Valentino Rossi vorbei zog und ihm so wichtige Punkte im WM-Kampf raubte. Rossi kämpfte auf abtrocknenden Strecke mit Reifenproblemen. Nach und nach löste sich sein Hinterreifen auf, und Rossi musste alles geben, um wenigstens noch als Vierter ins Ziel zu kommen.
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Wie schwer die Bedingungen in England waren, wurde schon bei den 250ern sichtbar. Viele Stürze prägten das Rennen. Auch der WM-Führende Jorge Lorenzo machte da keine Ausnahme und schied aus. An der Spitze hingegen entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen Andrea Dovizioso und Alex de Angelis. Beide Fahrer fuhren wie entfesselt und bauten ein riesige Lücke zwischen sich und dem restlichen Feld auf. Leider stürzt der bis dato an der Spitze fahrende de Angelis in der letzen Runde und Dovizioso zog vorbei. Die riesige Lücke zum Feld machte es aber möglich, dass de Angelis trotz Sturz weiter fuhr und am Ende noch Zweiter wurde.

Glück hatte auch Matti Pasini im 125er-Rennen. Trotz schlechtem Start kämpft er sich nach vorn und konnte am Ende einen Sieg für sich verbuchen, den ersten in der Saison. Tomoyoshi Koyama wurde Zweiter vor Hektor Faubel auf Rang drei. Mit dem Ausfall von Gabor Talmacsi büßt dieser die WM-Führung ein, die Hektor Faubel übernimmt.

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Die MotoGP-Saison 2007 im Überblick

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