Hard Enduro Rallye Die 5. Red Bull Romaniacs hat ihren Sieger

Ein Kraftakt findet sein triumphales Ende: Sein erstes Antreten bei der vielleicht härtesten Enduro Rallye, den Red Bull Romaniacs, beendet der Brite Graham Jarvis am höchsten Punkt des Siegertreppchens. Was beim Prolog am Samstag als Dreikampf begonnen hatte, resultierte im Sieg von Großbritanniens neuem Endurohelden Jarvis vier Offroad-Tage später. Pfadfinder Gerhard Forster navigierte seine Verfolger zielsicher durch die rumänische Wildnis und wird Gesamtzweiter. Der dritte Platz geht erneut an Chris Birch aus Neuseeland. Den Tagessieg holt sich der niederländische KTM-Werksfahrer Frans Verhoeven. Der 33-jährige Jarvis trat zum allerersten Mal bei den Red Bull Romaniacs an und überzeugte auf seiner Sherco mit solider Fahrleistung und einer strategisch perfekten Darbietung. Warum sollte man selbst navigieren, wenn man einem Romaniacs-Veteranen folgen kann, der nebenbei ein ausgezeichneter Navigator ist? Dieser jemand ist der deutsche Gerhard Forster, der auf einer BMW seinen zweiten Platz von 2007 wiederholen kann. Chris Birch – krankheitsbedingt körperlich geschwächt – kann ebenfalls die selbe Stufe des Siegertreppchens wie im Vorjahr erklimmen.

Frans Verhoeven konnte seinem Pech der vergangenen Tage nun endlich ein Schnippchen schlagen. Den Großteil der Etappe fuhr er gemeinsam mit den Führenden, konnte jedoch das Triumvirat abhängen und war der erste Fahrer überhaupt, der im Crazy Biker’s House – einer Hinterlassenschaft von Diktator Ceaucesu – ankam. Den Zielbogen am Dach des Rohbaus durchfuhr er als Tagessieger und machte somit doch noch seinen Frieden mit dem Rennen.

Jarvis ist im Übrigen der erste Sieger der Red Bull Romaniacs Hard Enduro Rallye, der auf einem Viertaktmotorrad gewinnt und nicht aus Frankreich kommt.
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