Indoor-Enduro-Weltcup in München Krach unterm Dach

Foto: Edmunds
Felsbrocken, Baumstämme und Wasserdurchfahrten, das ist Enduro. Doch statt in einsamen Wäldern rackern sich die Offroad-Profis nun auch in urbanen Arenen ab. Geht nicht? Geht doch. Immerhin sieben Jahre ist es her, als zum ersten Mal eine Enduro-Strecke in eine Hallenarena, genauer das Palau San Jordi in Barcelona gequetscht wurde. Der Erfolg dieser Premiere überzeugte letztlich auch die Zweifler. Schließlich komprimierte die künstliche Offroad-Piste die spektakulärsten Passagen einer Endurostrecke auf gerade mal 400 Metern Länge. Von Barcelona aus fand die neue Disziplin schnell den Weg in die Welt. Mittlerweile begeistert Indoor-Enduro nicht nur die Fans in Las Vegas, Lyon, Bologna oder Genua sondern demnächst auch hier zu Lande.

Die Olympiahalle in München wird am Sonntag, den 16. Dezember, ab 14 Uhr die dritte von vier Stationen des neu geschaffenen Indoor-Enduro-Weltcup sein. Wobei sich die deutsche Hallenenduro-Premiere sportlich auf Anhieb sehen lassen kann. Der Sieger des Weltcup-Auftakts am 2. Dezember in Barcelona, der dreifache Weltmeister David Knight (Foto) wird gemeinsam mit dem deutschen Enduro-Star Markus Kehr die KTM-Armada anführen. BMW will die brandneue G 450 X vor der eigenen Haustür mit dem Trialkönner Andi Lettenbichler (Kiefersfelden) in Szene setzen. Insgesamt kämpfen 36 Enduro-Cracks um die zwölf Startplätze im Finale.

Dieses Finale setzt den Schlusspunkt unter das so genannte Supercrossover, ein dreitägiges Offroad-Festival mit Supercross, Freestyle und Supermoto. Weitere Infos unter www.supercrossover.com.

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