Interview mit Michael Schumacher (Archivversion) Ich bin kein Leistungssportler

Nach sieben Formel-1-Weltmeister-Titeln entdeckte Michael Schumacher; zunächst eher langsam; seine Freude am Motorradfahren. Im Gespräch mit MOTORRAD-Redakteur Michael Rohrer erläutert er, wie ihn auch auf zwei Rädern der Rennvirus gepackt hat.

Mit sieben Formel-1-Weltmeister-Titeln hat Michael Schumacher zumindest in seinem Sportler-Leben das Maximale erreicht. Diese einzigartige Leistung machte ihn zum besten Automobil-Rennfahrer aller Zeiten und bescherte dem gebürtigen Niederrheiner nebenbei nicht unerheblichen Wohlstand.

Was aber machte „Schumi“ nach Ende seiner Formel-1-Karriere? Er lässt sich eben nicht von der Glitzerwelt der Schönen und Reichen aufsaugen. Stattdessen entdeckte er vor kaum mehr als einem Jahr, dass der Hochgeschwindigkeitskick nicht auf die Fortbewegung mit vierrädrigen Fahrzeugen beschränkt ist, ganz im Gegenteil. Und wagte sich, zunächst ganz privat und, so gut das eben ging, inkognito mit Motorrädern auf die Rennstrecke.

Dass er diese neue Freizeitbeschäftigung nicht mit dem Elan eines gemächlichen Frührentners angehen, sondern zügig von privaten Renntrainingsteilnahmen über Testfahrten mit erlesenen Rennmaschinen zu mehr oder weniger ernsthaftem Rennsport übergehen würde, war eigentlich vorauszusehen. Der große Auto-Meister spricht über die blitzartige Lehrzeit als Motorrad-Rennfahrer.

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