Jorge Lorenzo gesperrt (Archivversion) Knast für Lorenzo

Weil der spanische 250er-Pilot Jorge Lorenzo in Japan einen Sturz
auslöste, wurde er für das Malaysia-Rennen gesperrt.

Dani Pedrosa stürzte im Training zum Japan-Grand-Prix einmal wegen kalter Reifen und ein zweites Mal wegen eines Kolbenklemmers, wobei er sich am linken Daumen und an der rechten Schulter verletzte. Mit zusammengebissenen Zähnen wurde er Zweiter hinter seinem japanischen Teamkollegen Hiroshi Aoyama.
Was den spanischen Fans weniger gefiel, war das Drama um Jorge Lorenzo: Der Fortuna-Honda-Pilot fuhr im Kampf um Platz drei in der letzten Runde den Italiener Alex de Angelis über den Haufen. Während Aprilia-Pilot de Angelis weiterfahren konnte und noch den siebten Platz erreichte, wurde Lorenzo nach seinem Ausfall auch noch eine Sperre für den Malaysia-Grand-Prix verpasst. »Sinnlos«, brummte Beobachter Harald Bartol. »Lorenzo ist so hohl, der nimmt nächstes Mal nur noch einen längeren Anlauf...«
Er fühle sich »wie im Gefängnis«, ließ Lorenzo von zu Hause aus wissen, hatte aber zumindest einen Trost: Erzrivale Pedrosa baute in Malaysia seinen ersten Rennsturz der Saison, blieb damit ebenfalls ohne Ergebnis und überließ den Sieg Casey Stoner. Fast ebenso königlich wie Stoner fühlte sich Dirk Heidolf: Der Kiefer-Castrol-Honda-Pilot kämpfte sich wacker durch eine Gruppe von Privatfahrern, besiegte dabei auch seinen sächsischen Landsmann Steve Jenkner und landete auf Rang elf. fk

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