Jugendsport im Überblick: Motorsport für den Nachwuchs (Archivversion) Die Menge Macht’s

Vernachlässigen wir mal Trial, Bahnsport und Supermoto. Wo’s in Sachen Nachwuchs-Racing abgeht, ist der Straßenrennsport und insbesondere Motocross. Dort tummelt sich der Löwenanteil der Jungrennfahrer. Die Werte in der Tabelle geben die Zahl der Lizenzfahrer der offiziellen Motorsport-Verbände inklusive der Starter bei den jeweiligen Amateur-Organisationen an. Und Konkurrenz belebt auch in der Jugendszene das Geschäft. Wer sich beispielsweise bei den etwa 6000 Jung-Crossern in Frankreich durchsetzen kann, der hat es drauf. Der Beweis: Fünf der letzten sechs Motocross-Weltmeister-Titel in der 250er-Klasse gingen an die Grande Nation. Während die Größe der Youngster-Szene in den verschiedenen Ländern im Offroad-Bereich stark differiert, zeigt die Straßensport-Szene eine überraschende Einheitlichkeit. Der Grund: Ernsthaft betriebener Rennsport ist teuer und wird über-wiegend in geschlossenen Markenpokalen oder teilnehmermäßig limitierten Klassen ausgeübt. Die Dunkelziffer der Begeisterten dürfte aber weit höher liegen. Wie etwa in Spanien. Dort bewarben sich vor drei Jahren für den Telefonica-Movistar-Junior-Cup 3500 Schüler. 50 erhielten einen Startplatz. Einer davon, Daniel Pedrosa, ergatterte 2003 den 125er-WM-Titel.

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