Moto-GP: zu gefährlich (Archivversion)

Bei einem Fahrermeeting zur Frage, wie man die ausufernden Kurvengeschwindigkeiten drosseln und den MotoGP-Sport sicherer machen könne, kamen in Brünn einige interessante Vorschläge auf den Tisch, die Carmelo Ezpeleta, Chef der Grand-Prix-Vermarktungsfirma Dorna, nun mit den beteiligten Motorradherstellern diskutieren will: schmalere Reifen, ein um zehn Kilogramm höheres Mindestgewicht, eine Rückkehr von 800 zu 990 cm? Hubraum mit gleichzeitiger elektronischer Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit oder auch ein Verbot der Fly-by-wire-Systeme, um den Piloten die vollständige Kontrolle über das Gas zurückzugeben. Sogar Einheitsreifen wurden gefordert – gegen den erbitterten Widerstand von Bridgestone-Star Casey Stoner. "Stimmt, in den letzten drei Rennen war Bridgestone überlegen. Aber die Leute haben ein kurzes Gedächtnis: Denn bis dahin hat Michelin-Pilot Pedrosa die WM angeführt", argumentierte der Weltmeister. fk

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