MotoGP-Tests in Sepang Pedrosa im Pech

Foto: 2snap
Am Morgen stand er mit seinen schnellen Zeiten im Mittelpunkt, doch am Nachmittag erwischte es Dani Pedrosa schwer: Gegen Ende des ersten MotoGP-Testtags in Malaysia stürzte der Spanier in der Kurve Nummer 13, seine Honda ging in Flammen auf. Der Pilot brach sich dabei die rechte Hand und kehrt nun nach Europa zurück, wo er voraussichtlich operiert wird. Pedrosa war bereits am Morgen einmal von der Piste gerutscht, hatte danach aber eine schnelle Zeit auf der Strecke in Sepang hingelegt (2.01.864), die am Nachmittag nur von Randy de Puniet, ebenfalls auf Honda, unterboten wurde (2.01.377). Valentino Rossi, siebenmaliger Weltmeister, stürzte auf seinen brandneuen Bridgestone-Reifen gleich zu Beginn, ebenso wie GP1-Neuling Jorge Lorenzo (beide Yamaha). Sie kamen aber glimpflich davon. Rätselraten bereitete am Morgen Ducati, denn die Boliden aus Bologna blieben die meiste Zeit in der Box: Weltmeister Casey Stoner fuhr gerade mal eine Runde, sein neuer Teamkollege Marco Melandri deren sieben. Gerüchten zufolge leidet die Desmosedici 08 unter Elektronikproblemen. Stoner hat zudem seine Schulterverletzung, die er sich nach Ende der letzten Saison bei Testfahrten zuzog, noch nicht ganz auskuriert. Am Nachmittag griff der junge Australier dann aber doch überzeugend ins Geschehen ein und schaffte mit 2.02.457 die fünftbeste Zeit, während der zweite Ducati-Werkspilot Marco Melandri nur auf Platz 18 landete.
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Gut schlugen sich die Suzukis: Chris Vermeulen und sein neuer Teamkollege Loris Capirossi landete auf dem dritten und vierten Rang. Bester Yamaha-Pilot war Rossi auf Platz sechs in 2.02.490, bester Kawasaki-Fahrer John Hopkins auf Platz elf. Die Testfahrten in Sepang werden morgen fortgesetzt.
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