MotoGP-WM in Laguna Seca/USA Hot Spot

Foto: 2snap
Heißer geht's nicht: Beim Motorrad-Grand-Prix im kalifornischen Laguna Seca, wo die 125er und 250er Pause hatten und nur die MotoGP-Sportler an den Start gingen, ging es zu wie in einem Glutofen. Fast 60 Grad Asphalttemperatur wurden gemessen, ein Rekord. Der Streckenbelag war dieser Hitze kaum gewachsen, es mussten noch während der Veranstaltung Reparaturen gemacht werden. Die Rahmenrennen am Sonntag wurden im Zeitplan kurzerhand hinter den Grand Prix verbannt, damit die Strecke wenigstens für den Weltmeisterschafstlauf in halbwegs akzeptablem Zustand ist.

MotoGP-WM in Laguna Seca/USA: Fotoshow

Das Rennen war dann ebenfalls eine heiße Kiste. Der junge Australier Chris Vermeulen, der seine Werks-Suzuki als Trainingsschnellster überraschend auf die Pole Position gestellt hatte, schnappte sich auch nach dem Start die Führungsposition, die er immerhin 16 Runden lang halten konnte. Danach begann, vermutlich wegen der großen Hitze, das Benzinversorgungssystem seiner Maschine Schwierigkeiten zu machen, Vermeulen stand nicht mehr die volle Motorleistung zur Verfügung. So konnte er dem Platz drei heranstürmenden Lokalmatador Nicky Hayden genausowenig entgegensetzen wie in der Folge noch dessen Teamkollege im Repsol-Honda-Werksteam, Dani Pedrosa, sowie Marco Melandri und Kenny Roberts jr. - sie machten einen Vierfach-Erfolg für Honda und Michelin perfekt. Vermeulens fünter Rang ist aber immer noch sein bislang bestes MotoGP-Resultat.

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