Motorrad-Event Momi in Pesaro Rossi-Festival

Foto: Gori
Guter Start für den neuen Motorrad-Event "MoMi" in Pesaro an der italienischen Adria: Trotz kaltem Nordwind und strömendem Regen fanden sich dort am letzten Wochenende rund 35000 Fans ein, um mit zahlreichen Grand-Prix-Größen das Ende der Rennsaison zu feiern. Im Mittelpunkt des Interesses stand vor allem einer: Superstar Valentino Rossi erschien, ganz gegen seine Gewohnheiten am Samstagmorgen pünktlich um halbzehn – schließlich liegt Pesaro gleich neben seinem Heimatort Tavullia, zudem gehörte Papa Graziano zu den Organisatoren des Spektakels, und wenn die Familienehre auf dem Spiel steht, lässt sich "il biondo" (der Blonde), wie Rossi in Italien kurz und doch liebevoll genannt wird, offenbar nicht lumpen.

"MoMi", die italienische Abkürzung für "Motorräder und Mythen", stand zu seinem Namen und schaffte von beiden reichlich herbei, nämlich zahllose moderne Renn- und Serienmotorräder sowie viele vier- und zweirädrige Oldtimer. Zu den versammelten 51 Weltmeistertiteln trugen Stars von gestern und heute bei, darunter Giacomo Agostini, Kevin Schwantz, Loris Capirossi, John Surtees, Marco Melandri, Virginio Ferrari, Marco Lucchinelli, Loris Reggiani, Casey Stoner, Franco Uncini, Andrea Dovizioso, Kent Andersson, Graziano Rossi und Peter Öttl, die sich bei Oldtimer-Paraden sowie auf Mini-Tracks bei Supermoto, Kart, Minimoto und Rallye vergnügten.

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