Neue FIM-Regel Lex Lüthi

Foto: 2snap
Die Diskussion hat einige Zeit gedauert, aber jetzt hat die Regel-Kommission des Internationalen Motorrad-Verbandes (FIM) doch eine Vorschrift geändert, die die Wertung bei einem Rennabbruch bestimmt.

Im letzten Jahr hatte der spätere 125er-Weltmeister Tom Lüthi (Honda) aus der Schweiz einen schweren Sturz beim Rennen in Motegi ausgelöst, in Folge dessen das Rennen abgebrochen werden musste. Lüthi war darauf regelkonform als Zweiter gewertet worden, weil er bei der letzten Zieldurchfahrt vor dem Abbruch an dieser Stelle gelegen hatte.

Schon damals hatten Fans und Experten die Regelung kritisiert, weil ein Fahrer ja – zumindest theoretisch – wenn er in einem entscheidenden Rennen in der entsprechenden Position ist, durch einen provozierten Unfall eine vorzeitige Entscheidung erzwingen könnte.

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