Neues Moto2-Reglement ab 2011 (Archivversion)

1. Motor
Viertakt-Saugmotoren bis 600 cm³ mit maximal vier Zylindern. Kolben aus Aluminium, andere bewegte Motorteile aus Stahl, Gehäuse und Zylinderkopf aus Aluminiumguss. Ovalkolben, pneumatische Ventilfedern, variable Steuerzeiten sowie Trockensumpfschmierung sind verboten. Permanent elektronisch überwachtes Drehzahllimit, 16000/min für Vierzylinder, 15500 für Triples und 15000 für Twins. Motor-Mindestgewicht: Vierzylinder 53 kg, Dreizylinder 50 kg, Zweizylinder 47 kg.

2. Ansaugtrakt
Variable Ansauglängen sind verboten, Einlasssteuerung mit maximal einer Drosselklappe pro Zylinder. Runder Einlassquerschnitt, Durchmesser 42 mm (Vierzylinder), 48 mm (Dreizylinder), 59 mm (Zweizylinder), einheitliche Einspritzdüsen, maximaler Benzindruck 5 bar, keine Ansaugluft- oder Benzin-Kühlung, keine Direkteinspritzung, handels-übliches Tankstellenbenzin.

3. Auspuff
Längenvariable Auspuffsysteme sind verboten. Lärmbegrenzung bei 120 dB(A).

4. Getriebe
Sechs Gänge, maximal drei verschiedene Übersetzungen pro Gang, maximal zwei Übersetzungen im Primärtrieb, keine Schaltautomaten.

5. Elektronik
Steuergerät für Datenaufzeichnung, Motormanagement, Zeitnahme und Drehzahlkontrolle darf nicht mehr als 75000 Yen (rund 580 Euro) kosten.

6. Fahrwerk
Rahmen, Schwinge, Tank, Sitzbank und Verkleidung dürfen nicht von einem Serienmotorrad abstammen. Mindestgewichte: 135 kg (Vierzylinder), 130 kg (Dreizylinder), 125 kg (Zweizylinder), keine Karbonbremsscheiben.

7. Räder und Reifen
Keine Karbonräder, maximale Radgröße vorn/hinten 4.00 x 17/6.25 x 17 Zoll, Beschränkung der Reifenmenge pro Rennwochenende.

8. Allgemein
Eine Maschine und zwei Motoren pro Fahrer und Veranstaltung, alle Motoren stehen für eine Stunde nach Zieldurchfahrt zum Festpreis von 20000 Euro für sämtliche Konkurrenten zum Kauf.

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