Neukirchner: Rund um die Welt (Archivversion)

Für den deutschen Superbike-Helden Max Neukirchner (Foto) und seinen Teamkollegen Yukio Kagayama stand vor Weihnachten noch eine Weltreise auf dem Programm. Die beiden Suzuki-Werksfahrer flogen nach dem WM-Finale in Portugal nach Japan, um dort im Suzuki-Werk Windkanal-Tests mit der neuen GSX-R 1000 K9 zu absolvieren und beim Aufbau der Renngeräte für 2009 zu assistieren.

Anschließend wurden Männer und Maschinen nach Australien verfrachtet, wo sie bei den Testfahrten des Suzuki-MotoGP-Teams in Phillip Island sozusagen als Gaststarter auftraten, bevor die Reise Richtung Südafrika weiterging. Dort fanden auf der Rennstrecke von Kyalami die ersten offiziellen Superbike-WM-Vorsaison-Tests statt.

„Zunächst haben wir viel am Fahrwerk gearbeitet, Federungsvarianten und unterschiedlich lange Schwingen ausprobiert“, berichtete Neukirchner, der sich am zweiten der drei Testtage einen harmlosen Sturz in der schnellen Linkskurve vor Lukey Heights leistete. „Ich habe mir aber nur den Ellbogen angeschlagen. Das Handling der neuen Suzuki ist jetzt schon besser als das des Vorjahresmodells.“ Bevor sich das Team intensiv mit der Abstimmung der Motorelektronik beschäftigte, wurde ein reifenschonendes Fahrwerks-Setup ausgetüftelt. Insgesamt spulten Neukirchner und Kagayama in Australien 420 Runden ab.

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