Neukirchner-Zukunft (Archivversion) Werben um Max

Bert Poensgen, als Direktor des deutschen Suzuki-Importeurs auch für die Motorsportbelange verantwortlich, ist seit Jahrzehnten erfolgreich im Geschäft und eigentlich kaum zu überraschen. Bis jetzt. »Mein Superbike-WM-Fahrer Max Neukirchner hat ein sehr lukratives Angebot, noch in diesem Jahr ein neues Superbike von BMW zu testen. Das heißt für mich, dass die Weißblauen in der kommenden Saison 2008 rennbereit sein wollen.« (Siehe auch Seite 10ff.) Max Neukirchner selbst versucht, den Ball flach zu halten und redet nur von unverbindlichen Gesprächen mit BMW. BMW-Motorrad-Motorsport-Chef Berti Hauser dementiert vehement: »Max ist ein ganz lieber Kerl, und deswegen ist er immer herzlichst auf eine Weißwurst bei uns eingeladen. Das ist alles.« Poensgen ist sich jedoch sicher: »Die Geschichte ist über das Weißwurstessen längst weit hinaus. Ich habe verschiedene Quellen, die mich bestärken, dass das BMW-Projekt schon sehr weit ist und dass die einen echten Rennfahrer brauchen. Es ist jetzt an uns, Max zu überzeugen, dass seine sportliche Zukunft mit Suzuki zumindest mittelfristig auf einer sichereren Basis steht. Es wird also noch wichtiger für uns, dass wir Max und unserem gesamten Team für nächstes Jahr Werksmaterial zur Verfügung stellen können – sei es als Teile des Alstare-Corona-Werksteams oder mit eigener Organisation.« mtr

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