Night of the Jumps in Hamburg Bizouard gewinnt, Kjorstad beendet Karriere

Foto: Oliver Franke / IFMXF.com
Nach zwei Jahren traf sich die Freestyle Motocross Elite erstmalig wieder in Hamburg. In einem packenden Finale gewann der Franzose Remi Bizouard die Suzuki Night of the JUMPs vor US-Boy Brody Wilson und dem Tschechen Libor Podmol. Gefeiert wurde aber vor allem der Norweger Oystein Kjorstad, der nach sieben Jahren Freestyle Motocross und über 50 IFMXF-Wettbewerben seine Karriere beendete.

Die IFMXF lud zur Suzuki Night of the JUMPs in die Hamburger Color Line Arena ein und 13 Fahrer aus sieben Nationen kamen zum Kampf um wichtige Weltranglisten-Punkte. Mit dabei der Dubai X Games Gewinner Greg Hartman (USA), Jack Rowe (USA) sowie erstmalig auf einem IFMXF-Track der US-Boy Brody Wilson. Zu ihnen gesellten sich die beiden Franzosen Remi Bizouard, aktuell Zweiter der FIM Freestyle MX World Championship und Brice Izzo, Vize-Weltmeister Libor Podmol (CZE), Fredrik Johansson aus Schweden, Oystein Kjorstad (NOR) und der Italiener Massimo Bianconcini. Für Deutschland hielten die FMX-Profis Busty Wolter, Fabian Bauersachs, Freddy Peters und Hannes Ackermann die Fahnen hoch.
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Bei der Masse an Weltklasseathleten mussten die Fahrer schon in der Qualifikation alles geben, um sich unter die besten Sechs zu platzieren und das Finale zu erreichen. Das gelang Remi Bizouard, Libor Podmol, Brody Wilson, Greg Hartman, Fredrik Johansson und Massimo Bianconcini. Von den Deutschen Fahrer konnte sich leider keine für die Endrunde qualifizieren. Immerhin sahen wir eine Superflip Premiere von Hannes Ackermann und einen No-Hand-Flip von Fabian Bauersachs. US-Boy Jack Rowe packte es nicht ins Finale. Im Training noch einer der Besten, war er im Contest völlig von der Rolle und brach nach einem Deadsailor ab.

In der Pause erlebten die Zuschauer den ADAC Fahrsicherheitszentrum Berlin / Brandenburg Whip- und Snow Funpark Wittenburg Highest Air-Contest. Bester "Whipper" war der Italiener Massimo Bianconcini. Den Snow Funpark Wittenburg "Hochsprung" gewann Libor Podmol mit 8,80 Meter.

Die faboulösen Sechs in der Endrunde zeigten alles und rissen die 7200 Zuschauer in der Color Line Arena von den Sitzen. Spektakuläre Tricks wie der Switchblade Flip von Greg Hartman, Cilffhanger Flip von Libor Podmol, Superman Flip von Brody Wilson oder Massimo Bianconcini, der Cordova Flip to 1-Hand-Landing von Fredrik Johansson und vor allem der Ruler Flip von Remi Bizouard waren erstmalig in der Hansestadt zu sehen. Letztlich gewann Bizouard vor dem Überraschungsfahrer aus den USA Brody Wilson, den wir bestimmt nicht zum letzten Mal bei der IFMXF gesehen haben. Libor Podmol vergaß einen Sprung und wurde darum nur Dritter.

Jetzt geht die IFMXF in eine längere Pause. Am 19./20. Juli treffen sich die FMX-Athleten in Athen zur nächsten Suzuki Night of the JUMPs. Die Deutschen Fans können sich auf den 11. Oktober freuen. Dann werden in der Köln Arena weitere Punkte der FIM Freestyle MX World Championships vergeben.

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