Porträt Max Neukirchner Ein Sachse fährt Superbike

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Seit einiger Zeit sorgt ein junger Deutscher in der Superbike-WM für Wirbel, die Rede ist von der Startnummer 76 - Max Neukirchner. Die ersten Erfahrungen sammelt Max im Motocross, hier bekam er ein Gefühl für Bewegung und Geschwindigkeit. Es folgten unterschiedliche Klassen, in denen er sich weiterentwickeln konnte. 2003 fuhr Max auf Platz drei in der 250er-Klasse der Europameisterschaft, ein Erfolg der sich sehen lassen kann. Nur ein Jahr später stieg er in die Supersport-WM auf. Sein neues Arbeitsgerät war eine 600er Honda, mit der er gut zurecht kam.
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Doch in dieser Klasse sollte es Max nicht lange halten, ab 2005 fuhr er in der Superbike-WM mit und schaffte es gleich auf Platz drei in Philip Island/ Australien. Für 2006 wurde sein Vertrag beim Klaffi-Honda-Team überraschend nicht verlängert und so wechselte er zum Team Pedercini-Ducati. Nach mehreren Stürzen und Ausfällen durch Defekte verließ er schließlich das Team noch während der Saison. Die noch ausstehenden Rennen fuhr er dann beim Corona-Suzuki-Team.

2007 kehrte Neukirchner zurück in die SBK-WM. Mit Unterstützung von Suzuki Deutschland gründete er sein eigenes Team. Seitdem pilotiert Neukirchner eine Suzuki GSX-R 1000. Sein Ziel für die laufende Saison ist es unter die Top Ten der WM-Wertung zu fahren. Einen großen Erfolg konnte Neukirchner schon in diesem Jahr verbuchen. Bei den 24 Stunden von Le Mans fuhr er für das französische Suzuki-Team und gewann als erster Deutscher überhaupt. In der laufenden SBK-Saison befindet sich Max derzeit auf Platz neun der Gesamtwertung. Ob er sich noch verbessern kann? Seine Fans hoffen es auf jeden Fall.

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