Rallye Dakar 2010 Dakar: KTM steigt aus

Foto: KTM
(+++ UPDATE: KTM nimmt Stellung +++)Der KTM-Motorsport-Berater Heinz Kinigadner zeigte sich schockiert über die Haltung des Veranstalters gegenüber KTM, obwohl man selbst in Krisenzeiten gewaltige Anstrengungen in Kauf genommen hatte, um nach der Absage der Dakar in Nordafrika im Jahr 2008 eine Neuauflage zu unterstützen. "Jedes Sportreglement braucht Veränderungen und Anpassungen an neue Entwicklungen um interessant zu bleiben, aber diese benötigen angemessene Vorlaufzeiten" so Kinigadner weiter. Die Regeländerung sei nur eingeführt worden, um die Dominanz von KTM einzudämmen. (+++ Update Ende +++)

KTM hat seinen sofortigen Austritt aus der Rallye Dakar angekündigt. Weder Werks- noch Satellitenteams werden demnach bei der Dakar 2010 in Südamerika an den Start gehen. Begründet wird der Schritt mit der kurzfristigen Regeländerung, welche nur noch Motorräder mit einem maximalen Hubraum von 450 cm³ zulasse. Nach Aussage von KTM trifft diese Einschränkung des Veranstalters den Hersteller und die Teams hart, da sie völlig überraschend kam.
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Sechs Monate vor Beginn der Rallye sieht KTM keine Möglichkeit, statt der fertig geplanten 690-cm³-Maschinen neue Motorräder in so kurzer Zeit zu präparieren und auszuliefern. Somit zieht sich KTM, nachdem sie die Dakar bereits acht Mal am Stück gewonnen haben, aus der prestigeträchtigen Rallye zurück. Die Mattighofener wollen sich nun voll auf die Rallye-Weltmeisterschaft konzentrieren und suchen bereits nach einer Alternativ-Veranstaltung für die Dakar.

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