Stefan Bradl fährt cleveres Rennen in Barcelona (Archivversion) Jetzt erst Recht

Nur Platz 13 im Training, dann ein schwerer Sturz im Warm-up am Sonntagmorgen: Mit Heldentaten war bei Stefan Bradl in Barcelona nicht zu rechnen. Doch im Rennen bewies der 18-jährige Aprilia-Werkspilot einmal mehr, dass er in vermeintlich aussichtslosen Situationen zu großer Form auflaufen kann. Mit seinem einzigen, hastig reparierten Motorrad und einer Bereifung auf Verdacht erlebte er in den ersten Runden noch etliche Rutscher, zettelte dann aber eine tolle Aufholjagd an. Im Endspurt saugte er sich sogar an dem WM-Zweiten und dreifachen GP-Sieger Simone Corsi vorbei und holte mit Platz vier den dritten Rang in der Punktewertung. “Ab Rennmitte lag das Motorrad immer besser, gleichzeitig wurden die Schmerzen in meiner Hüfte stärker – ich musste die Zähne zusammenbeißen“, berichtete Bradl. Markengefährte Sandro Cortese wurde Achter. “Mein Start war eine Katastrophe, dann bin ich voll auf Angriff gefahren. Es wäre mehr drin gewesen“, erklärte der Schwabe. fk

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