Steve Norbury (Archivversion)

Nachdem in den 14 Tagen vor dem IDM-Finale bereits zwei Motorradfahrer auf dem Hockenheimring tödlich verunglückt waren – einer während eines Rennens zum DMSB-Sportbike-Pokal, einer im Rahmen eines privat organisierten Sportfahrertrainings –, äußerte der Badische Motorsportclub (BMC) als Veranstalter vor den Rennen die Hoffnung, dass diese Unglückserie nun zu Ende sein möge. Vergebens. In der dritten Runde des IDM-Sidecar-Laufs stürzte das britische Team Steve Norbury/Rick Long so schwer, dass Norbury auch in der Spezialklinik, in die er geflogen wurde, nicht mehr gerettet werden konnte.

Das Gespannrennen war unterdessen neu gestartet worden, musste aber nach einem Überschlag des Schweizers Stefan Kiser und seines deutschen Beifahrers Helmut Engelmann abermals abgebrochen werden. Auch Kiser und Engelmann verletzten sich, jedoch nicht so gravierend wie ihre englischen Kollegen. Bei Redaktionsschluss dieser MOTORRAD-Ausgabe befand sich Rick Long nicht mehr in Lebensgefahr.

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