Streit um Werks-Honda (Archivversion)

Seit Nicky Haydens Wechsel von Honda zu Ducati als beschlossene Sache gilt – in Brünn fehlte der Amerikaner wegen einer Motocross-Verletzung –, herrscht bei Honda Amerika Panik. Ein amerikanischer Top-Fahrer im MotoGP-Sport wird dort aus Marketinggründen dringend gebraucht, doch scheiterte Honda USA bei dem Versuch, den bei Suzuki Amerika frei-werdenden Ben Spies als Hayden-Nachfolger ins Repsol-Honda-Team einzuschleusen. Lediglich ein Platz in einem Satellitenteam wäre für Spies zu haben. Dass Andrea Dovizioso tatsächlich Haydens Nachfolger bei Repsol-Honda wird, steht freilich noch keineswegs so fest, wie bisher angenommen. In Brünn erhielt nicht Dovizioso, sondern Shinya Nakano eine echte Werksmaschine, angeblich zur Entwicklungshilfe für die nächste Generation an Leasingmaschinen. Dovizioso war so sauer, dass er demonstrativ mit dem Suzuki-Team zu verhandeln begann. Klar ist indes Marco Melandris Wechsel von Ducati zu Kawasaki, wo er Anthony West verdrängen wird. fk

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