Superbike-WM 2006: Vorschau (Archivversion) inter

Der deutsche WM-Superbiker
Max Neukirchner (links neben Donato
Pedercini) zu seinem Wechsel vom Klaffi-Honda-Team zu Pedercini-Ducati.

Max Neukirchner, Mitte Januar, als für Sie mehr oder weniger plötzlich und unerwartet die Türen in Ihrem bisherigen Klaffi-Honda-Team zufielen, sah es ziemlich düster um die Fortsetzung Ihrer Rennkarriere aus. Aber dann ging alles doch ganz schnell. Am 2. Februar saßen Sie im spanischen Cartagena schon auf der Pedercini-Ducati.
Ja, wir haben fieberhaft alle Hebel in
Bewegung gesetzt, die uns nur irgendwie hilfreich erschienen. Und dann hat sich die Chance, beim Pedercini-Ducati-Team unterzukommen, recht schnell konkretisiert.
Wie waren die ersten Testeindrücke in Cartagena und Valencia?
Ich bin mit der Ducati 999 RS sofort
gut klar gekommen. Die Umstellung vom Honda-Vierzylinder auf den Ducati-Twin ist doch gut gelungen. Bei den Testfahrten in Cartagena und Valencia habe ich ziemlich schnell die Rundenzeiten erreicht, die ich dort im Vorjahr mit der Honda gefahren bin.
Bedeutet der abrupte Wechsel auch eine entscheidende Änderung für Ihre Saisonziele?
Nun, Pedercini-Ducati ist wie Klaffenböck ein Privatteam. Allerdings werde ich bei den
ersten beiden Rennen in Qatar und Phillip Island lediglich eine Maschine zur Verfügung haben. Und ohne Ersatzmotorrad gestaltet sich die Trainingsarbeit mitunter etwas zäher. Deshalb darf ich
die Erwartungen für den Saisonstart nicht zu hoch setzen. Danach aber bekomme ich ein zweites Motorrad. Und da sich auch Ducati Deutschland sehr für mich engagiert, sollten wir ab dem
dritten Superbike-WM-Auftritt in Valencia voll konkurrenzfähig sein.

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