Superbike-WM in Brünn/CZ (Archivversion)

Beim Supersport-WM-Team von Yamaha-Deutschland steigt so ganz allmählich wieder der Glaube an den Weihnachtsmann, der bekanntlich im Jahr 2000 schon einmal geholfen hat, als Jörg Teuchert mit 17 Punkten Rückstand scheinbar chancenlos zum WM-Finale nach Brands Hatch kam und das Ding noch umgebogen hatte. Nach dem Sieg in Brünn vor
seinem Teamkollegen Broc Parkes fährt Yamaha-Deutschland-Nummer-eins Kevin Curtain sechs Jahre später mit zehn Punkten Rückstand auf Weltmeister Sébastien Charpentier nach Brands Hatch.
Es gibt nur zwei kleine Unterschiede: Im Gegensatz zu den damaligen Gegnern war der heutige Tabellenführer Charpentier in Brünn nach einem üblen Sturz bei Testfahrten an gleichem Ort vor einigen Wochen alles andere als fit und daher nur Elfter. Und Brands Hatch 2006 ist nicht das Finale. Es folgen noch vier WM-Rennen. Aber das Feuer in den Augen aller Yamaha-Deutschland-Jungs leuchtet genau wie vor sechs Jahren, und Teamchef Terrell Thien wie Motorentechniker Marcus Eschenbacher sind überzeugt, dass ihre R6 noch Potenzial hat, das abgerufen werden kann.

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