Superbike-WM in Monza/I (Archivversion) Suzuki-GSX-R-Cup

Fabrizio Pirovano ist nicht nur in Monza geboren, sondern lebt bis heute dort. Der inzwischen 46-Jährige war 1988, im allerersten Jahr der Superbike-WM, auf einer Yamaha Vizeweltmeister. Insgesamt sechsmal hat »Piro« in Monza WM-Rennen der Superbike- oder Supersport-Klasse gewonnen. Außerdem war er der erste Rennfahrer der Geschichte, der WM-Punkte auf der Straße und im Motocross geholt hat.
Mittlerweile im Alstare-Corona-Extra-Team unter anderem als Pate des European-Suzuki-GSX-R-Cup engagiert, bewegte Piro auf seiner Hausbahn höchstselbst einen der Wildcard-GSX-R-750-Cuprenner. Die Cup-Stammfahrer konnten froh sein, dass Wildcard-Piloten keine Meisterschaftspunkte bekommen. Denn an einem Sieg der Maschine mit der grün-weiß-roten Startnummer 750 bestand während der gesamten neun Rennrunden nie ein Zweifel.
Zu den Fahrern, die noch einigermaßen mit dem
Alt-Star mithalten konnten, zählte erfreulicherweise auch Philipp Hafeneger. Er fuhr als Dritter hinter dem Belgier Xavier Simeon auf den ersten Podestplatz für die von MOTORRAD unterstützte deutsche Cup-Abordnung. »Leider muss ich wegen der Terminkollision mit den IDM-Rennen in Oschersleben das nächste Rennen in Silverstone auslassen«, bedauerte er.
Ebenfalls einigermaßen zufrieden war Matti Seidel, dessen Formkurve mit dem nach schwächerem Start noch erkämpften zehnten Platz nach oben zeigt.

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