Superbike-WM: Kawasaki Racing TeamSimon Crafar ersetzt Gregorio Lavilla

Hockenheim (abs) – Der Neuseeländer Simon Crafar wird beim deutschen Superbike-Weltmeisterschaftslauf in Hockenheim am Wochenende vom 2. bis 4. Juni den verletzten Kawasaki-Werksfahrer Gregorio Lavilla ersetzen. Lavilla hatte sich bei einem Sturz in Monza/Italien am vergangenen Wochenende einen Beckenbruch zugezogen und ist vorerst außer Gefecht. Für Crafar, der 1999 zeitweise die MuZ-Weber bei den Halbliter-Grand Prix steuerte, sind weder die Viertakt-Kawasaki noch das vom Deutschen Harald Eckl geführte Werksteam des kleinsten japanischen Motorradherstellers Neuland: Bereits 1997 hatte er für Eckl und Kawasaki in der Superbike-WM gearbeitet und in der Jahres-Endabrechnung Platz fünf erreicht. »Wir hoffen nicht nur, dass sich Simon schnell wieder mit der Kawasaki anfreunden kann«, erklärt Eckl, »sondern erwarten auch frische Eindrücke und Hinweise für unsere weitere Arbeit mit dem Motorrad.« Besonders glücklich dürfte Crafar darüber sein, dass die Kawasaki mit Dunlop-Reifen bestückt ist. Denn mit den japanischen Gummis fühlt er sich wohl, während seine Einsätze auf Michelin-bereiften Motorrädern jedweder Art eher unglücklich ausgingen. Ob Crafar noch weitere Rennen für Eckl und Kawasaki bestreiten wird, entscheidet sich nach dem WM-Lauf in Hockenheim.

Simon Crafar aus Neuseeland wird in der Superbike-WM den verletzten Kawasaki-Werksfahrer Gregorio Lavilla ersetzenFoto: Kirn

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